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Bilder des Internets

Vintage und Shabby Chic Möbel

Ganz besonders wertvoll und gelungen ist Holz natürlich, wenn es zum Bau von Möbeln eingesetzt wird. Eine gerade ganz heißer Trend sind Vintage Möbel und Shabby Chic Möbel, bei deren Verwendung in den heimischen vier Wänden bewußt auf Präsenz und klassischen Chic gesetzt wird. Klar, so manche Vintage Stücke sind auch aus Metall und sogar aus solch seltsamen Materialien wie Gummi gefertigt, doch steht Holz natürlich im Mittelpunkt.
Shabby Chic Stuhl aus Holz

Und natürlich steht am Anfang auch die Frage im Raum, wo es diese Form der Möbel überhaupt noch zu kaufen gibt.

Eine mögliche Antwort: Überall und nirgends! Denn so hat sich selbstverständlich die große Möbelindustrie mit ihren riesigen Showrooms des Trends angenommen und produziert seit einigen Jahren scheinbar ältliche, klassische anmutende Möbelstücke. Diese wirken beim ersten Hinsehen tatsächlich auf eine elegante Art etwas verlebt, sind aber natürlich nur Kopien oder auch eigene Entwürfe der Designer dieser Häuser. In der Regel bieten die Möbelmärkte vor allem im unteren Preissegment eher wenig Qualität, so dass die Stücke eventuell keine lange Lebensdauer haben dürften. Ganz im Gegenteil zu jenen Originalen, die aus den 60er Jahren oder aus noch früheren Epochen wie dem Jugendstil stammen, die aber freilich kaum zu bekommen sind. Oft werden solche Vintage und Shabby Chic Möbel sogar auf großen Möbelauktionen zu Höchstpreisen versteigert, es gibt vermögende Sammler überall auf der Welt. Diese neigen manchmal dazu, wunderbare Stücke einfach nur einzulagern, schlicht, um eine Wertsteigerung einmal für sich ausnutzen zu können. Jeder Designer wäre darüber empört und trotzdem nimmt dieser Trend des entfremdeten Sammelns immer mehr zu.

Nicht zuletzt ist auch das Internet eine Fundgrube für diesen Style, doch lauern hier, vielmehr noch als im billigen Möbelhaus, so einige Gefahren. Dazu gleich noch mehr.
Am besten sind deshalb wohl die zumeist kleinen, aber sehr fein sortierten Fachhändler vor Ort. Sie sind nicht so teuer wie die Auktionen, haben aber auch keinen Schund und billigen Kopien im Angebot. Als quasi überdacht anbietende Trödler können die Fachhändler zudem hervorragend beraten und sicher stellen, dass sich der Käufer auch über die speziellen Anforderungen dieser Möbel im Klaren ist. Vintage hat Charakter und muss auch so behandelt werden!

Über das Einrichten

Einfach reinstellen und genießen, das lässt sich zwar machen, zeugt aber eher von Geschmack-
losigkeit und mangelnder Reflexion. Schließlich wurden all diese Möbel einst entworfen, um zu Funktionalität und Repräsentation zu vereinen.

Wie aber richtet man im Shabby Chic Stil die eigenen vier Wände richtig ein?

Holz Shabby Chic Kommode weissHeute wird vor allem die Zweckmäßigkeit betont, auch wenn uns Ikea und ähnliche Chargen etwas anderes erzählen wollen. Stil heißt nicht, zehnmal den gleichen Stuhl in jeweils anderer Farbe anzubieten, Stil heißt etwas Besonderes, einmalig wirkendes zu erschaffen. Das aber ist Ikea viel zu aufwendig und wäre auch zu teuer inmitten des dort üblichen Krempels, so dass die Schweden vielmehr auf angeblichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzen. Die Kunden glauben diese Märchen natürlich und so ist es geradezu ein genialer Schachzug, wenn das Ikea – Sortiment nun auch noch um Vintage erweitert wird. Wer will, kann dort einkaufen und wird sicher auch keine wirklich schlechte Ware erhalten. Vintage lebt freilich vom Charakter und von Ikea – Möbel lässt sich nun aber wirklich kein Charakter behaupten!
Ähnliches sieht es bei anderen Möbel – Discountern aus, auch sie reiten auf der Vintage Welle und bedienen die nicht so wohlhabenden Käuferschichten. Das ist auch positiv zu werten, denn so kann jeder am Trend teilnehmen und wer ein bißchen Geschmack hat, der wird auch mit solchen Möbel seiner Wohnung den besonderen Touch verleihen können.

Aber richtig, am besten sind natürlich immer noch Originale – die es jedoch kaum noch zu kaufen gibt. Entweder haben die stolzen Besitzer diese Möbel immer weitervererbt oder sie stehen heute in Villen an der Cote d´Azur, in Moskau, Shanghai oder in den Emiraten. Gleich, dass die dortigen Käufer oft keine Ahnung von Möbeln haben und nur damit angeben wollen, der Markt jedenfalls wird diesen Leuten und entsprechenden Spekulanten leergekauft. Keine Chance also für Otto Normalverbraucher mit Geschmack und Sinn für Ästhetik?
Glücklicherweise gibt es das Internet, das freilich auch jede Menge Gefahren birgt. So hat sich, beinahe unausweichlich, gerade aufgrund des Trends zum Vintage und Shabby Chic Stil, eine ganze Fälscherindustrie gegründet und arbeitet fleißig in China und sonstwo an der Produktion angeblicher Originale. Die Kopien sind oft nicht mal schlecht, im Gegenteil und selbst Kenner haben Probleme, die Nachbauten als solche zu erkennen. Da muss man wirklich aufpassen und bei scheinbar besonders lukrativen Angeboten hellhörig werden: Niemand wird ein originales Jugendstil Sofa für 1000 Euro verkaufen, höchstens wenn es verfault und zerrissen und damit kaum noch verwendbar erscheint.

Eine andere Lösung ist deshalb auch das Fachgeschäft vor Ort. Dort wird beraten und man hat die Versicherung über das, was man kauft. Zudem führen solche Geschäfte oft auch gleich noch aktuelle Designer, die mit Vintage arbeiten und deren Produkte mindestens genauso hochwertig, aber eben nicht so teuer wie die Originale aus alten Zeiten sind.

Warum Shabby Chic sich lohnt und was es für Probleme geben kann

Es lässt sich natürlich auch fragen: Lohnt sich das überhaupt? Warum mehr Geld ausgeben als bei Roller und Ikea? Abgesehen davon, dass es auf dieser Welt natürlich regelrechte Möbelfreaks gibt, die gezielt sammeln und die sich in den Epochen und Stilen auskennen wie ein Bauarbeiter in Baustoffen, sind Möbel selbstredend für jeden Menschen ein wichtiges Thema. Die eigenen vier Wände, zumal in Ländern wie Deutschland, sind oft genug eine Art Rückzugsort, den man im Laufe eines Lebens gestaltet und in dem man sich wohl fühlen möchte. Freilich hat (fast) jeder Mensch auch mal Gäste zu Besuch und auch zu diesem Zweck macht man sich Gedanken über die Einrichtung. In armen Ländern ist das keineswegs der Fall! Dort ist die Einrichtung oft sehr billig, wenn nicht gar kitschig und geschmacklos, drückt dabei jedoch nur die Armut der Bewohner aus. Dort ist eher wichtig, was man den Gästen zu Essen anbietet. Aber gut, ich will nicht abschweifen und deshalb noch einmal betonen: Vintage und Shabby Chic Möbel sind nicht nur extrem robust und in der Regel aus richtig guten, heute oft unbezahlbaren Materialien gefertigt, sie werten eben eine Wohnung auch auf. Schon ein einzelner Stuhl vom Bauhaus wirkt besonders, allerdings auch nur wenn man sich einigermaßen an die beschriebenden Einrichtungsregeln hält. Selbst die durch ebenfalls hohe Qualität sich auszeichnenden Neufertigungen namhafter Designer, die auch gezielt Anleihen bei alten Epochen nehmen, sind diesen Originalen oft nicht ebenbürtig. Mag das mit damaligen Fertigungsmethoden zusammenhängen, im Ganzen jedenfalls ist der Besitz solcher Stücke eine wunderbare Sache. Früher wurden zum Beispiel die Füße für manche Sessel von Hand in langer Arbeit gegossen (!), heute erledigen das Maschinen und das merkt man auch.
Aufgrund der großen Nachfrage und dem nur sehr geringen Angebot lauern jede Menge Gefahren. Man kann hier nicht einmal direkt von Produktpiraterie reden, weil es die Produkte im Original ja nur selten zu kaufen gibt. Die Kopien und Fälschungen sind deshalb durchaus aufwendig und in China arbeiten sicher Hunderttausende in dieser grauen Industrie. Aber letztlich werden dabei minderwertige Materialien eingesetzt, kann es zu Brüchen, Verzerrungen usw. kommen. Wer dann für diese angebliche Original eine Menge Geld bezahlt hat, wird sich bei Entdeckung des Schwindels natürlich ärgern, keine Frage. Die Identifikation freilich ist nicht leicht und selbst Kenner haben oft ihre Zweifel. Zu gut sind die Fälschungen auf den ersten Blick, zu intensiv bemüht sich die Schattenwirtschaft um ihre Kunden.

Aus diesem Grund kann nur nochmal auf den Fachhändler hingewiesen werden, der seine Kunden kaum betrügen dürfte, im Gegenteil. Vielmehr ist diesen Verkäufern an Aufklärung gelegen, schützen sie doch damit ihr eigenes Geschäftsmodell auf direktem Wege.

Das Problem mit dem Tropenholz

Moebel aus HolzJeder kennt die Diskussion: In armen Ländern wie Laos oder Equador roden die Menschen bevorzugt Edelhölzer, um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dabei kommt es jedoch zu ungeheuren Umweltzerstörungen und oft mischen sogar kriminelle Banden zurück. Ist der Regenwald dann aber abgeholzt, wächst in der Regel nicht mehr viel nach, die Holzfäller müssen weiterziehen und so verschwindet die grüne Lunge unseres Planeten Stück für Stück. Tiere und Pflanzen gehen ein und die Menschen bleiben trotz kurzzeitiger Verbesserung auch in Zukunft arm. Nun stellen sich da sofort die superklugen Gutmenschen hin und behaupten, man müsse nur ein weltweites Handelsverbot mit Tropenhölzern festlegen und schon wäre das Problem gelöst. Alle Menschen müssten dann diese ekelhaften Ikea – Möbel aus Pappe und schnell wachsendem Holz toll finden – oder wie stellen sich das diese Leute vor? Abgesehen davon, dass damit die Lebensgrundlage der Menschen in den rodenden Länder kein Stück verändert würde (was den Besserwissern aber sowieso egal ist, denn der Regenwald interessiert sie nur um der eigenen Luft und um der ihrer Kinder), man raubt dadurch jedem an besonderen Möbelstücken Interessierten ein weites Feld an wunderschönen Möglichkeiten. Es ist ähnlich wie mit den Drogen: Ein Verbot ist zwar an sich keine schlechte Sache, schließlich gibt es viele, gerade junge Leute, die kein Wissen über die eigene Neurologie und damit einhergehende Abhängigkeiten haben. Auf der anderen Seite entwickeln sich sofort kriminelle Strukturen, welche die Drogen eben auf dem Schwarzmarkt vertreiben und dadurch erheblich größeren Schaden anrichten als dies bei einer Legalisierung vielleicht der Fall wäre.

Nun sind Tropenhölzer keine Drogen und sie sind im Falle eines Verbots wohl auch viel schwieriger zu schmuggeln. Aber auch dort würden sich sofort Banden zusammenrotten, die das Produkt irgendwie beschaffen und weiterverkaufen. Verbote sind in solchen Fällen sinnlos und führen in der Regel nur zum Gegenteil des eigentlich Beabsichtigten.

Vielmehr sollten die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik den Handel mit Tropenholz genau untersuchen und verbessern! Warum soll nachhaltige Forstwirtschaft in Südostasien oder Afrika nicht genauso gut funktionieren? Man muss es nur zeigen und den Menschen begreiflich machen, was sie für einen Schatz in den Händen halten. Holz wächst überall und immer nach, es ist wie immer wiederkehrendes Gold! Parallel muss natürlich auch der Schwarzhandel mit brutalsten Methoden bekämpft werden, was freilich in die Aufgabe der oft korrupten Regierungen fällt. Durch gezielte Kampagnen durch NGO´s und sonstige Organisationen lässt sich jedoch schon viel erreichen.

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Hi und Herzlich Willkommen!
Holz fuer MoebelIn meinem Blog gibt es vor allem ein Thema: Holz. Das mag nicht sonderlich spannend klingen, ist aber meiner Meinung nach eine ganz heiße Geschichte. Wenn wir mal ein bißchen in die Geschichte und auch in die Gegenwart schauen, dann finden wir Holz als zentralen Werkstoff der Menschheit, als nachwachsende Ressource, als Grundlage für Kunst und Kultur. Holz diente schon immer als leicht zu bearbeitendes Material, es lässt sich wunderbar verheizen und sogar unsere Bücher, die nun langsam durch die neuen Lesegeräte verdrängt werden, waren und und sind aus Holz gefertigt.
Seit meiner Kindheit haben mich Hölzer fasziniert. Das begann wohl schon vor der Schule, als mir meine Großeltern die einzelnen Baumarten erklärten. Ich weiß nicht, wieviele das noch kennen, aber in meiner Kindheit gab es auf dem Land noch jene alten, oft mit Müh und Not zusammengehaltenen Schuppen und Lagerräume. Sie rochen wunderbar nach Holz und ähnlichem, dazu kamen die überall sichtbaren Holzkegel mit den Brennvorräten für die kalten Jahreszeiten. Ich habe das nie vergessen und später arbeitete ich auch gezielt in den Ferien in Baumschulen und dergleichen. Es fasziniert mich, wie ein Baum von der Aussaat bis zu vollem Wuchs so lange braucht, das er oft viel älter ist oder wird als wir Menschen. Bäume stehen in Wind und Wetter, sie leben ein langes Leben, inmitten von Gefährten oder auch völlig allein. Sie erzählen viel über unsere Erdgeschichte, geben Auskunft über vergangene Ereignisse und manchmal auch über künftiges Geschehen.

Und auch wenn es mir als Freund der Wälder und Bäume immer ein wenig wehtut, halte ich das Fällen und weitere Verarbeiten von Holz für ebenso faszinierend. Gerade aufgrund ihrer robusten und zugleich wandelbaren Verfassung ist Holz so beliebt und wird überall auf der Welt für zahllose Zwecke eingesetzt. Die wunderbarsten Möbel sind sicher aus Holz gefertigt und es gibt wohl keinen Haushalt, der völlig auf diesen Werkstoff verzichtet. http://www.stylemoebel.de hat zum Beispiel ein tolles Angebot an Holzmöbeln. Die meisten Leute denken gar nicht darüber nach, dass Holz selbst im Tode (wenn der Baum gefällt ist) ewige Zeiten weiter dienen kann und sich dabei nur wenig abnutzt.
Gründe genug also, diesen Stoff mal genauer zu betrachten – Ich wünsche viel Freude!